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Mittwoch, 23. März 2011

Busgedanken

"Man lernt die Dinge erst wertzuschätzen wenn man sie nicht mehr hat." Ging mir heute durch den Kopf als ich an der Bushaltestelle stand. Eigentlich hatte ich über einen ehemaligen Lehrer nachgedacht, aber wenn man einmal drüber nachdenkt, wird einem eig. klar in wie vielen Situationen es passt. Was ist zum Beispiel wenn ein Freund von dir plötzlich stirbt, und du ihm nicht sehr sagen konntest wie wichtig er für dich ist? Was ist wenn du einen Menschen liebst, aber dich einfach nicht traust, zu deinen Gefühlen zu stehen?
Ich glaube man sollte nicht vergessen das es immer passieren kann, einen Menschen von dem einen auf den anderen Tag zu verlieren. Gerade deshalb sollte man den wichtigen Menschen um einen herum immer zeigen, wie wichtig sie für einen sind. Sei es mit großen Worten oder mit kleinen Gesten, zeige ihnen was sie dir bedeuten.

Samstag, 19. März 2011

Zukunftsgeflüster

Es tut mir Leid das ich wieder einige Tage nicht gepostet habe, aber in den letzten Tagen fehlte mir die Zeit und auch ehrlich gesagt ein wenig die Lust. Aber es gibt auch derzeit nichts Ungewöhnliches über was ich berichten könnte. Montag geht bei mir die Schule wieder los. Ich muss zugeben ich mag die Schule nicht. Es ist nicht das Lernen, das Arbeiten oder der Stress, der mich dazu bringt. Es ist nur so, das ich mit sovielen Menschen auf kleinstem Raum eingeengt ist (im wahrsten Sinne des Wortes). Man hat mit sovielen Menschen zu tun, mit denen einen eig. nichts verbindet und wird quasi dazu gezwungen mit ihnen Beziehungen einzugehen. Das finde ich sehr schlimm, weil diese Beziehung sind häufig nicht echt und oberflächlich. Ich frage mich manchmal mit wie vielen meiner Mitschüler ich noch zu tun haben werde, nach der Schule. Wenn ich ehrlich sein soll, sind es erschreckend wenige. Aber vielleicht ist es auch besser, wenn solche Beziehungen, nach der Schule erstmal enden, damit man erkennt, welche Menschen, die wirklichen Freunde sind und welche Beziehungen nur aufgesetzt sind, denn Beziehungen zu wirklich guten Freunden brechen niemals ab. Vielleicht mit einigen Unterbrechungen, aber sie werden nie komplett enden.
Aber was mach mich besonders stört ist diese Masse, dieses auf einem Gedränge. Ich weiß nicht ob es auch deswegen ist, aber ich träume ein wenig von Leben als Student. Diese Eigentständigkeit, sein eigenes Leben zu steueren. sich selber zu verosrgen, aber auch diese gewisse Mischung aus Reife und jugendlicher Frische verbinde ich mit dem Leben eines Studenten. Der Student der in seiner WG wohnt, täglich an der Uni lernt, sich aber nach einem harten Tag mit einem Bekannten in einem Café trifft, einen Kaffee trinkt und abends auf ein Konzert geht.
Nur leider sieht die Realität stark anders aus,und dieser Schein des perfekten Studentenlebens, hat sich bei mir in den letzten Woche zum Großteil aufgelöst. Man muss sich darum kümmern wie man sein Studium finanziert, man muss schauen wie man wohnt, und am wichtigsten man muss wissen was man studieren möchte. Auch das habe ich mir einfacher vorgestellt, aber ich war mir sicher meinen perfekten Studiengang an der perfekten Uni gefunden zu haben. Nur leider bzw. zum Glück, habe ich mit einer Studentin gesprochen, die diesen Studiengang letztes Jahr belegt hat, die mir stark von diesem Studiengang abgeraten hat. Natürlich bin ich jetzt ein wenig enttäuscht, weil ich mich jetzt wieder neu orientieren muss, aber ich denke es ist besser das ich mich jetzt neu orientiere, als wenn ich mitten im Studium merke das ich etwas mache, was ich mir überhaupt nicht gefällt.

Montag, 7. März 2011

Ich bin wieder hier

Knapp 2 Monate ist es jetzt her, dass ich zum letzten Mal gepostet habe. Ich glaube es war richtig, das ich eine Pause eingelegt habe, denn ich war in einer Phase, in der ich mich ziemlich leer gefühlt habe. Ich hätte wahrscheinlich nur merkwürdige Texte geschrieben (ok, das tue ich sonst auch immer ;), die aber keinen Sinn ergeben hätten und einfach nur überflüssig gewesen wären.
Vielleicht liegt es auch an dem Wetter das ich mich inzwischen wieder besser fühle. In diesen dunklen, verschneiten Monaten, verfalle ich immmer in eine Art Winterdepression. Aber inzwischen scheint die Sonne wieder und die läppischen 4 Grad fühlen sich nahezu sommerlich an :)
Ich fühle mich gut, ich fühle mich bereit wieder an meinem Blog zu arbeiten. Ich werde versuchen in Zukunft ein wenig mehr aus meinem Alltag zu berichten und auch das ein oder andere Foto posten.


ach übrigens, ein wirklich toller Song, wie ich finde: http://www.youtube.com/watch?v=U8KAU9vWGgc&NR=1